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Erkrankungen der Regenbogenhaut

Das Irismelanom

Wenn die Pigmentzellen (farbstofftragenden Zellen) der Iris entarten („Tumor“), so spricht man von einem Irismelanom. Es entspricht einem entarteten Muttermal der Haut und stellt sich meist als dünkler gefärbter Fleck auf der Iris dar. Bösartigere Formen können die Farbe auch verloren haben und dann „amelanotisch“ sein.

Abb.: Irismelanom

Abb.: Irismelanom

Abb.: Irismelanom

Da aus der Iris keine Biopsie entnommen werden kann, ohne das Auge dabei zu zerstören, kann die entgültige Diagnose erst mit Hilfe der pathologischen Untersuchung des Auges erfolgen. Mit der entsprechenden Erfahrung ist es jedoch meist möglich, die Veränderungen richtig einzustufen. In unsicheren Fällen kann auch eine Kontrolle in einem Monat durchgeführt werden, um zu sehen, ob sich das betroffene Irisareal verändert.

Vor einer Operation sollte zumindest ein Lungenröntgen angefertigt werden, um eine Metastasierung weitgehend auszuschließen. Bei der Katze sollte eine baldige Entfernung des Auges („Enukleation“ – siehe Augenoperationen) durchgeführt werden, da diese Tumore bei etwa 65% der betroffenen Tiere metastasiert. Beim Hund kommt es nur in etwa 4% der Fälle zur Metastasierung. Es kann daher das Irismelanom gelasert werden, sofern es noch nicht zu groß ist und in den Kammerwinkel einwächst.

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Persistierende Pupillarmembranen

Abb.: persistierende Pupillarmembranen Die Linse wird während der Embryonalentwicklung von Blutgefäßen versorgt. Diese bilden sich in der Regel bis 14 Tage nach der Geburt zurück. Ist diese Rückbildung gestört, so können Reste dieser Blutgefäße zurückbleiben, die sogar blutführend sein können. Abb.: persistierende Pupillarmembranen

Es können im harmlosesten Fall Stränge auf der Iris oder kleine braune Pünktchen auf der Linsenvorderkapsel zu sehen sein. Es können jedoch auch Stränge von Iris zu Iris, die Pupille überquerend oder von Iris zur Hornhaut oder Linsenvorderfläche ziehen und diese je nach Ausprägung auch den Visus beeinträchtigen. Stränge, die zur Hornhauthinterfläche ziehen und dort ansetzen, verursachen eine Hornhauttrübung.

Abb.: Persistierende Pupillarmembranen: Pupillarmembranreste auf der vorderen Linsenkapsel. Pupillarmembranreste auf der vorderen
Linsenkapsel in Form von kleinen braunen Pünktchen.

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